metasonix, 2006
Dirk Kaftan
Dirk Kaftan

Dirigent des Jahres 2001 (Opernwelt) für die Uraufführung der Oper Ahasver von Kirchner. Nominierung 2002 zum Dirigent des Jahres 2002 für die Einstudierung von Lucia di Lammermoor.

1995. 1. Preisträger des Internationalen Dirigentenwettbewerb Budapest

2001 Leitung des Staatlichen Jugendorchesters von Venezuela.

2002 Einstudierung Madame Butterfly in Cagliari Sizilien

Aufgewachsen in Deutschland und Kanada, absolvierte Dirk Kaftan seine Studien in Detmold. Nach ersten Engagements in Trier und Münster war er Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor in Bielefeld und auch in Dortmund. Dort dirigierte er u.a. Mozarts Da Ponte-Opern, Fidelio, Die Walküre, Madame Butterfly, Eugen Onegin, Der Rosenkavalier, Wozzeck und Paul Dessaus Einstein.

Seit der Saison 2006/07 ist er an der Grazer Oper Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Chefdirigenten. Er leitet u.a. die Neuproduktionen von Die lustige Witwe und Rigoletto, sowie Carmen, Der fliegende Holländer und Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie N° 2 (»Lobgesang«).

Dirk Kaftan ist die Jugendarbeit ein besonderes Anliegen. Regelmäßig war – und ist - er für Jugendprojekte mit innovativem Charakter verantwortlich.

Als Konzertdirigent leitete er Orchester wie: DSO Berlin, Stuttgarter Philharmoniker, Nordwestdeutsche Philharmonie, Berliner Sinfoniker, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, Bremer Philharmoniker, Staatskappelle Halle, das SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Musikkollegium Winterthur, Jenaer Philharmonie, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt (Oder).

Als Operndirigent gastierte er u.a. in Montpellier, St. Gallen, Nürnberg und Freiburg.

Seiner früheren Wirkungsstätte Bielefeld bleibt er freundschaftlich als Konzertdirigent verbunden, dirigierte jedoch auch die Premieren der „Die Fledermaus“ (J.Strauss), als auch Janacek’s Oper Katja Kabanova.

Dirk Kaftan erfreut sich einer wachsenden Wertschätzung durch Solisten und Orchester im Konzertbereich. Der Pianist Bernd Glemser bat ihn, das Jubiläumskonzert zum 150. Geburtstag der Pianofabrik BECHSTEIN zu dirigieren, wo 2004 in Berlin nicht nur das 1. Klavierkonzert von Tschajkowsky, sondern auch das 3. Konzert von Rachmaninov erklangen.