| Cem Mansur |
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Im Frühjahr des Jahres 2009 hat Cem Mansur beim Helsinki Philharmonic Orchestra die europäische Uraufführung der 4. Symphonie von Arvo Pärt geleitet. Diese vielbeachtete Aufführung führte durch den Komponisten zur persönlichen Empfehlung bei vielen Orchestern und Festivals. So wird er anhin regelmässig, jedes Jahr mehrere Wochen in Finnland und im Baltikum dirigieren. Die persönliche und künstlerische Biographie des Dirigenten könnte kosmopolitischer nicht sein: Cem Mansur studierte Musik in London, machte sowohl einen Abschluss an der City University als auch an der Guildhall School of Music and Drama. Er gewann den „Ricordi-Preis“ und studierte danach bei Leonard Bernstein in Los Angeles. Zwischen 1981-1989 Mansur war Dirigent der Staatsoper Istanbul. Seinem erfolgreichen Debut beim English Chamber Orchestra 1985 folgten Einladungen an renommierte Opernhäuser und Orchester in den meisten Ländern Europas, nach Süd-Amerika und Süd-Afrika. Seine Neugierde lässt ihn auch immer wieder vergessene und verschollene Werke aufspüren. So dirigierte er in London die Erstaufführung von Edward Elgars unvollendeter Oper "The Spanish Lady“ und am City of London Festival Jacques Offenbachs Oper "Whittington", welche im 19. Jahrh. in London ihre höchst erfolgreiche Première feierte. Mit vielen bekannten Solisten verbindet ihn eine regelmässige Zusammenarbeit. Darunter sind zu nennen: Dmitri Alexeev, Sharon Bezaly, Barry Douglas, Evelyn Glennie, Bernd Glemser, Galina Gorchakova, Natalia Gutman, Hakan Hardenberger, Stephen Kovacevich, Christian Lindberg, Julian Lloyd-Webber, Moura Lympany, Midori, Murray Perahia, Mikhail Rudy, Janos Starker und Alexander Toradze. Cem Mansur ist “President” der Ipswich Choral Society der zweitältesten Musik-Institution Englands und Chefdirigent des Staatlichen Türkischen Jugend-Symphonieorchester, mit welchem er 2008 in Deutschland – u.a. in Dortmund (!) sehr erfolgreiche Konzerte gab. |